neuer Blog


30.11.2009, 08:57 Uhr - Allgemein


so, lange hat es gedauert, aber nun habe ich den Schritt gemacht und werde ab sofort meinen Blog mit Wordpress betreiben. Der alte Blog bleibt so, wie er ist, damit die alten Artikel weiterhin über Google gefunden werden können.

Die neue URL lautet: http://blog.netzmensch-design.com/wp (Link)

Der RSS Feed läuft ja bereits über Feedburner, also wird es einen nahtlosen Übergang geben und ihr braucht keinen neuen Feed. Ich werde mit dem Switch noch ein paar Tage warten, damit alle Abonnenten informiert sind. Danach werden die alten Einträge nicht mehr im Feed vorhanden sein.

Ich hatte vor ein paar Wochen bereits probiert, den Blog komplett zu übernehmen und die alten Posts zu WP zu migieren, was aber kläglich scheiterte. Daher dieser Cut und Neuanfang... 


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Weihnachtsgeschenke


20.11.2009, 15:58 Uhr - Allgemein


Langsam aber sicher naht die Weihnachtszeit und somit geht auch wieder der jährliche Geschenke-Stress los. Viele nutzen schon die Möglichkeiten des Web's, um bequem von zu Hause aus zu shoppen. So erleben Amazon und co. mal wieder den großen Run.

Nun kann man auch diesen Stress mit etwas angenehmen verbinden: Kauf Geschenke ein und bekomm dafür gratis einen Gutschein. Ja, ich weiß, das riecht stark nach Spam, ist es aber nicht. Das macht nämlich meine Firma. Und wie ich bereits erklärt habe, handelt es sich hierbei nicht um Spam.

Für alle, die es verpasst haben, hier nochmal die Kurzform des Prinzips: Du kommst auf unsere Seite, suchst dir deinen Wunsch-Gutschein aus und wählst anschließend, wo du einkaufen willst. Dann kaufst du ein. Nachdem der Einkauf erfolgt ist, erhälst du deinen Gutschein. Dein Gutschein wird von demjenigen bezahlt, bei dem du eingekauft hast. Dabei verkaufen weder wir oder jemand anderer deine Daten, es handelt sich lediglich um ein ganz normale Affiliate-Geschäft. Hat also nichts mit irgendwelchen Grauzonengeschäften zu tun.

So, nachdem das geklärt ist, hier der Link: www.dealunited.de/xmas

Ich würde mich natürlich auch über Feedback freuen, denn nur so kann man sich verbessern.

Und nein, ich wurde für diesen Post nicht bezahlt, ich versuche nur, mein Gehalt zu sichern ;)


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Hallo vom Funkmast


16.11.2009, 21:56 Uhr - Allgemein


Es war ja zu erwarten. Unser Umzug ist zwar (fast) problemlos abgelaufen, aber einer der mir wichtigsten Punkte ist natürlich gründlich in die Hose gegangen: Internet. 

Wohnung

In der Woche nach dem Umzug kamen 2 Briefe von 1&1 an. Im ersten wurde mir freundlich mitgeteilt, dass man von der Telekom erfahren hat, dass ich meinen Telefonanschluss (in der alten Wohnung) gekündigt habe. Das bedeute aber nun nicht, dass damit der DSL Anschluss automatisch gekündigt wird.
Einen Tag später kam dann der nächste: Vielen Dank für den Auftrag für einen 3DSL Anschluss. Blablabla...wird voraussichtlich 2-4 Wochen dauern...blablabla. Na Klasse. Also wenn wir Glück haben, gibts kurz vor Weihnachten dann mal Internet.

Gut, ich hab ja mein Handy, es sollte also nicht allzu problematisch sein. Tja, denkste. Die Umts Zelle in Erding ist dermaßen schwach, da ist man mit nem Modem schneller. Meine heutige Messung hat ergeben, dass man 10kB im Download erreicht. Das ist doch ein Witz. Naja, also surfe ich jetzt mittels Tethering in Urzeitgeschwindigkeit.

Der Fernseher hat auch schon bessere Tage gesehen, denn er geht mindestens einmal am Tag einfach aus und ist dann nur durch zärtliche, aber bestimmte Schläge wieder in Gang zu bekommen.

Wenigstens ist der Rest der Wohnung nun fertig eingerichtet, nur ein Esstisch und eine Kommode fehlen noch, aber die kommen erst nächstes Jahr.

Arbeitsmässig ist durchweg Stress angesagt, aber so wird es zumindest nicht langweilig. Traurig finde ich allerdings, dass man selbst in der jetztigen schlechten Wirtschaftslage Probleme hat, Programmierer zu finden. Es ist eigentlich nicht zu glauben. Also falls sich ein Arbeitssuchender hierher verirren sollte, einfach melden...


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Umzug = Offline


03.11.2009, 20:53 Uhr - Allgemein


Unser Umzug nach Erding ist vollzogen, jedoch hat es wie zu erwarten mit dem Umzug unseres Internet-Zugangs nicht so reibungslos geklappt. Das bedeutet: offline für 3-4 Wochen. Mindestens. Und schon nach 5 Tagen ist es echt die Härte.

Zumindest kann ich per Tethering übergangsweise ins Netz, auch wenn es derzeit nur mit gefühlter Modem-Geschwindigkeit geht. Auch so ist noch viel in der Wohnung zu tun und so komme ich derzeit überhaupt nicht dazu, mich um meine Seite zu kümmern. Dank der perfekten mobilen Clients bin ich aber zumindest schwer bei Twitter aktiv und halte euch da immer auf dem Laufenden.

Sobald etwas Ruhe reingekommen ist und vor allem endlich DSL verfügbar ist, werde ich auch hier wieder verstärkt posten. Wie ihr bereits bemerkt habt, hat sich die Ausrichtung des Blogs stark in Richtung Android und auf PHP/Entwicklung im Allgemeinen verschoben. Dies werde ich auch in Zukunft so beibehalten...


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Android Performance Tuning


15.10.2009, 22:16 Uhr - Mobile


Nach nun über 2 Monaten mit meinem geliebten HTC Magic konnte ich so einiges an Erfahrung sammeln, wenn es um Geschwindigkeit und Produktivität geht.

Einer der Hauptvorteile der Android-Plattform ist auch gleichzeitig ein Nachteil: Die Fähigkeit zum Multitasking. Man kann beliebig mehrere Programme parallel laufen lassen und somit gleichzeitig Musik hören, im ICQ online sein und im Internet surfen. Leider wird bei Smartphones noch sehr sparsam mit Hardware umgegangen und so stößt das System schnell an seine Grenzen, sei es mit Speicher, aber auch mit CPU Leistung. Und das bedeutet: stocken und ein träges System.

Sanduhr

Ich hab viel versucht, diesem Problem zu entgegnen, und möchte euch dran teilhaben lassen:

Zuerst einmal der Homescreen: Man kann verschiedene Alternativen verwenden, aber auch auf den original Homescreen setzen. Meine Erfahrung ist, dass die schnellsten Homescreens der originale, Advanced Homescreen und dxTop sind. Alle anderen verwenden viel Schnickschnack und machen so das System träge.

Ein wichtiger, nicht zu unterschätzender Fakt sind auch Widgets. Man darf nicht vergessen, dass jedes Widget ein laufendes Programm bedeutet. Da sollte man sich wirklich überlegen, welche Widgets man zwingend benötigt. Bei mir ist das calWidget, BatteryWidget, Brightness Level und Wifi OnOff. Je weniger, desto besser. Vor meinen Optimierungen hatte ich noch die Uhr, Wetter und Last.FM Widgets aktiv, und seit die aus sind, ist die Performance merklich gestiegen.

Der Android Market ist natürlich sehr verlockend und so wandern viele Programme auf das Handy. Auch dies ist ein fataler Fehler: Das System wird mit jedem Programm langsamer. Leider ist das aber größtenteils ein Fehler der Programmierer. Sehr viele Programme laufen nämlich als Service oder werden direkt beim Systemstart gestartet. Wenn man keinen Taskmanager verwendet, dann ist das System bereits nach dem Start extrem zäh. Also auch hier: weniger ist mehr. Schaut euch eure installierten Programme mal an und überlegt, was ihr wirklch benötigt.

Trotz allem verwende ich einen Taskmanager und fahre damit eigentlich ganz gut. Viele Programme beenden sich nicht richtig bzw. haben erst gar keine Beenden-Funktion. Hier kann man leider nur mit einem Taskmanager eingreifen. Auch hier bemerkt man die Wirkung relativ stark.

Der letzte Punkt dieser Liste: GoogleMail. Von Anfang an habe ich mein Postfach stark mit Labels unterteilt und jede Mail archiviert. Ein großer Fehler, da GoogleMail die ganze Zeit im Hintergrund läuft und mit immer mehr Mails kämpfen muss. Also habe ich mir angewöhnt, immer nur die Mails des aktuellen Monats zu behalten. 

Fazit: Die Tips sind jetzt vielleicht nicht sehr spektakulär, aber sie wirken. Bevor ich mein Handy richtig entrümpelt hatte, wurde mein Homescreen bei fast jeder Betätigung der Hometaste neu geladen, was ca. 10-20 Sekunden Wartezeit bedeutete. Nach den Optimierungen passiert das überhaupt nicht mehr. Das ganze System fühlt sich viel flotter an und reagiert einfach schneller. Wie sind eure Erfahrungen? Habt ihr weitere Tips? Ich freue mich über jeden Kommentar...


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Meine Top Android Apps


14.10.2009, 22:26 Uhr - Mobile


Android ist immer weiter im kommen und somit werden auch die verfügbaren Apps immer mehr. Ich hab hier mal eine kleine Liste meiner persönlichen Favoriten zusammengestellt:


Tools:

- Profile (Audio-Profile anlegen und schnell zwischen ihnen wechseln, z.B. "Lautlos" oder "Draußen".)
- ShopSavvy (Barcodes scannen und anschließend Preisvergleich im Netz starten)
- Vodafone Quickcheck (schneller Einblick in den aktuellen Stand der Telefonrechnung und der Freiminuten, -sms, -mms
- ReaderScope (Client für GoogleReader)
- jjReader (Ebookreader, der auch mit einfachen TXT-Dateien klarkommt)
- Car Mode (aktiviert automatisch bei jedem Telefonat den Freisprechmodus, wenn es gestartet wird)
- TaskControl (Task-Manager zum beenden noch geöffneter Programme
- Handcent SMS (bessere Software für SMS mit Popup bei eingehenden MMS und SMS)
- AppManager (Verwaltung der installierten Programme, u.A. mit einer Batch-De-Installations Funktion)
- ES File Explorer (Dateimanager)
- FahrplanDE (Unterwegs Bahnverbindungen raussuchen)
- Munich Transit Map (MVV Streckennetz als scrollbares Bild)
- Net Counter (misst den verursachten Datentraffic über Wlan und Funk)
- Phonealyzr (Statistiken über das Telefonverhalten erstellen)
- SaveMMS (Bilder aus MMS speichern)
- Klicktel (Online Auskunft, Rückwärtssuche und gelbe Seiten in einem)


Media:

- Shazam (Handy ans Radio halten und es erkennt die Musik, die gerade läuft)
- Programm Manager (Fernsehzeitung von T-Mobile)
- nswPlayer (gute Alternative für den Android Media Player)
- Ringdroid (MP3 schneiden und daraus einen Klingelton erstellen)
- StreamFurious (Streaming Audio Player, z.B. für M3U Streams)
- Youtube Downloader (Youtube Videos direkt aufs Handy laden)
- i Music (Musik mit dem Handy suchen und direkt runterladen. Achtung, Grauzone!)

Navi:

- Radalert (Blitzerwarner)
- Trafficdroid (Staumelder)


Widget:

- Last.fm (direkter Zugriff auf Last.fm)
- Battery Widget (Akku-Status mit Prozentanzeige)
- CalWidget (viel besseres Kalender-Widget, zeigt mehrere Termine)
- Brightness Level (die Helligkeit des Displays direkt auf dem Homescreen einstellen)
- Wifi OnOff (Wlan direkt auf dem Homescreen an- und ausschalten)


Web:

- Steel (alternativer Webbrowser)
- Twidroid (Twitter Client)
- Babbler Lite (Facebook Client, besser als der von Facebook selbst)
- VZ-Netzwerke (Client für StudiVZ, MeinVZ und SchülerVZ)
- Skype (für den Skype Chat)
- mAnalytics (DER Client für Google Analytics Auswertungen direkt auf dem Handy)
 


Fazit: Ich hoffe, dass ich euch die eine oder andere Perle aufzeigen konnte. Über Tips für weitere Programme bin ich natürlich immer dankbar! 


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Steel Browser Update


11.10.2009, 21:07 Uhr - Mobile


Normalerweise kommentiere ich Updates von Programmen nicht per Blog-Post, aber das neueste Update des Android Webbrowsers "Steel" ist dann doch eine Meldung wert!

Das Update wurde bereits per Mail angekündigt und soeben von mir eingespielt. Auf den ersten Blick hatte sich irgendwie gar nichts geändert. Also rief ich erstmal die Bookmarks auf und schon fiel mir das neue Design auf. Die Programmoberfläche ist nun in dunklem Grau gehalten und noch mehr auf Minimalismus getrimmt.

Der Ladebalken wurde durch einen dynamischen Halbkreis innerhalb der "Aktivierungskugel" ersetzt, was sehr gut aussieht und wieder etwas mehr Platz schafft. Die Instant-Gui, die erscheint, wenn man länger auf eine Stelle "klickt", wurde komplett dezimiert: Verharrt man auf einem Link, erscheinen nur Zoom-In und Zoom-Out sowie ein "Link"-Button, der ein weiteres Menü zum Kopieren und Versenden des Links öffnet. Verharrt man auf einer anderen Stelle, sind nur die beiden Zoom-Buttons sichtbar.

Aber das Allerbeste ist: Geschwindigkeit. Selten habe ich einen derartigen Geschwindigkeitsboost nach einem Update erlebt. "Steel" flutscht nun so richtig. Die Seiten werden flott aufgebaut und auch mehrere Fenster stellen nun kein Problem mehr dar. Vor dem Update konnte man letzteres eigentlich vergessen, denn dann wurde der Speicher des Telefons nur so gefressen und irgendwann blieb alles stehen.

Einzig Multitouch ist auch bei "Steel" noch nicht angekommen. Wie ich aber gelesen habe, soll spätestens Android 2.0 aka "Eclaire" Multitouch für alle Android-Geräte bringen. Es bleibt also weiterhin spannend.

Fazit: "Steel" ist und bleibt vorerst DER Browser für die Android-Plattform. Und er ist ein wichtiger Baustein, um es mit dem Iphone-OS aufzunehmen bzw. eine sinnvolle Alternative zu bieten.


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Spende für Entwickler


01.10.2009, 21:18 Uhr - Coding


Eine Aktion, die mir natürlich nicht ungelegen kommt ;)

Euro für Entwickler

Es geht darum, mal den Entwicklern, die in Ihrer Freizeit Code und Content für die Allgemeinheit generieren, etwas gutes zu tun. Entwickler: Das sind in diesem Fall die Leute, die euch z.B. eure tollen kostenlosen Iphone- und Android-Apps erstellen. 

Die Möglichkeiten zur Anerkennung sind:

  • Spenden z.B. via Paypal
  • Wenn möglich bzw. angeboten eine kostenpflichtige Version der Software kaufen
  • Sachspenden, Amazon-Wunschlisten, etc.
  • Werbung aktiv nutzen
  • Bei der Entwicklung helfen
  • Feedback geben und Danke sagen


Der Zeitpunkt für die Aktion ist der 15.10.2009. 

Fazit: Ich begrüße solche Aktionen, denn die Bezahlmentalität geht immer weiter zurück. Viele Leute wollen alles nur noch kostenlos, vergessen aber, dass andere ihre Zeit dafür opfern. Und, sind wir doch mal ehrlich: jeder freut sich über eine kleine Aufmerksamkeit, oder? ;) 



Links: Mobiflip


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Subversion Server unter Windows


29.09.2009, 09:10 Uhr - Coding


Versionierungstools bzw. Subversion ist vielen Programmierern sicher ein Begriff. Klar, man hat es mal genutzt, aber irgendwie ist es doch ein kleines Mysterium. Zumindest ging es mir bisher so. Da ich nun eigenverantwortlich für unseren Code zuständig bin, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich mich auch mit diesem Thema beschäftigen musste. Und das war heute... ;)

 

Subversion



Wie bei vielen Projekten hab ich erstmal Google ausgequetscht, aber deutsche Tutorials sind da leider rar. Daher hab ich mich entschlossen, hier eine Anleitung zu posten, wie man schnell zu seinem eigenen Subversion Server im lokalen Netzwerk kommt.

Die Ausgangslage bei mir ist folgende: Ich habe einen Testserver mit Windows XP drauf sowie einen Windows Vista Client. Zum Programmieren verwende ich Eclipse mit PHPeclipse.

Zuerst einmal benötigt man folgende Dateien:
- Subversion
- SVNservice (optional, falls Subversion als Service laufen soll)
- TortoiseSVN (SVN Client mit Shell-Extension für den Explorer)

Zuerst installiert man Subversion auf dem Server. Es gibt verschiedene Installer, die Bindings für Perl, Python und co. mitbringen. Für den Standard-Gebrauch sind wir darauf nicht angewiesen. Ich habe daher "Setup-Subversion-1.5.6.msi" verwendet. Diese enthält noch die Apache Bindings, die man jedoch ignorieren kann, falls man WebDav nicht benötigt. Wichtig: Nach der Installation neu starten!

Anschließend installieren wir den TortoiseSVN-Client auf unserem Client Rechner. Man sieht gleich, dass sich Tortoise in das Kontext-Menü des Explorers einnistet.

Nach dem Neustart unseres Servers erstellen wir einen Ordner für unser Repository. Dieser enthält alle Änderungen und auch die Konfiguration für Subversion. Anschließend rufen wir die Komandozeile auf und tippen folgendes da rein:

svnadmin create "c:\repository"


Natürlich muss an Stelle von c:\repository der Pfad zu eurem eben erstellten Repository-Ordner sein. Wenn der Befehl erfolgreich durchläuft, werden mehrere Dateien und Ordner innerhalb des Repository Ordners erstellt. Sollte eine Fehlermeldung kommen, die besagt, dass "svnadmin" nicht gefunden werden kann, habt ihr euren Server wahrscheinlich nicht neu gestartet. Sollte der Fehler trotzdem auftauchen, sollte man überprüfen, ob der Programmpfad von Subversion in der PATH-Umgebungsvariable steht.

So, das war es eigentlich schon an Vorbereitung, also starten wir Subversion doch einfach mal:

svnserve --daemon --root "c:\repository"

Das Konsolenfenster sollte nun nicht geschlossen werden, da der Dienst sonst wieder beendet wird. Später machen wir daraus einen Windows-Service, also keine Panik!

Die Arbeit auf dem Server ist nun erstmal getan, wenden wir uns also dem Client zu:
Erstellt nun einfach irgendwo einen Ordner, in dem später eure zu versionierenden Dateien liegen sollen. Bei mir war es genau anders herum, denn ich hab ja bereits meine Dateien. In diesem Fall gehen wir in den Ordner, der unseren Dateien enthält. Innerhalb dieses Ordners vollführen wir einen Rechtsklick und klicken anschließend auf "SVN Checkout". Dann sehen wir

folgendes:

SVN Checkout


Bei "URL of repository" schreibt man einfach "svn://[name eures Servers] rein. Unter Checkout Directory sollte der Pfad zu eurem Projektordner stehen. Bei mir ist das ein Ordner, der alle Projekte enthält. So kann ich alle Projekte in einem Repository verwalten. Da ist es jedem selbst überlassen, wie man vorgeht...


Ok, nun haben wir unser Repository eingebunden. Schön, aber was anderes sieht man nun auch nicht ;) . Kann man auch nicht, da das Repository bislang auch leer ist. Also fügen wir doch einfach mal ein Projekt hinzu. Klickt dazu auf den gewünschten Ordner mit der rechten Maustaste --> TortoiseSVN --> Add.

SVN Add


Nun wird der Ordner auf alle enthaltenen Unterordner und Dateien gescannt und es wird geprüft, ob diese Dateien bereits im Repository sind oder nicht.

Im Anschluss kann man die Dateien anhaken, die hinzugefügt werden sollen und mit einem Klick auf OK den Vorgang starten. Nun werden die Dateien und Ordner mit Checksummen versehen und in das Repository aufgenommen. Nun sind die Dateien registriert. Um die aktuelle Version auch in Subversion zu hinterlegen, klicken wir rechts auf den Ordner, anschließend auf "SVN Commit" und dann auf "OK". Jetzt sieht man, wie die Dateiinhalte hochgeladen werden.

Jetzt ist die Installation abgeschlossen. Aber wie arbeitet man nun damit? Nun, der Vorgang ist eigentlich immer gleich:

Bevor man anfängt zu Arbeiten, klickt man rechts auf den entsprechenden Projektordner oder die entsprechende Datei und wählt "SVN Update". Darauf hin wird die aktuellste Version vom Subversion Server geladen und die vorhandene überschrieben.


SVN Update - Commit

Nun kann man die Datei mit jedem beliebigen Programm bearbeiten. Um die Versionierung nicht zu übertreiben, bleiben alle diese Änderungen nur auf dem lokalen Rechner. Erst, wenn man auf "SVN Commit" geht, wird die Datei oder der Ordner wieder zum SVN-Server geschickt und eine neue Version angelegt. Sollte jemand die Daten in dieser Zeit geändert haben, werden die Daten per Diff gegenübergestellt und der Benutzer muss entscheiden, welche Inhalte nun übernommen werden sollen.


Jetzt läuft der Subversion Server noch immer in dem kleinen Dos-Fensterchen, was auch nicht gerade die sauberste Lösung ist. Daher machen wir jetzt noch einen Windows-Service draus: mit SVNservice.

SVNservice bietet einen einfachen Installer und einen schnellen Konfigurations-Screen. Man gibt einfach den Pfad zum Repository sowie zum Programmordner von Subversion an. Optional kann man auch einen alternativen Hostnamen und Port angeben.

PS: Die Einbindung in Eclipse funktioniert am einfachsten per "Subclipse"...

Fazit: Mittels dieser Anleitung lässt sich schnell ein Subversion Server im lokalen Netzwerk aufsetzen. Wenn man die Konfigurationsdateien im Repository unter conf/svnserve.conf anschaut, ist es z.B. möglich, Subversion mit verschiedenen Benutzern und Passwörtern zu betreiben. Wer da weiter einsteigen möchte, sollte Dr. Google um Rat fragen...


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tagGestalten


25.09.2009, 00:10 Uhr - Allgemein


Es gibt kleine Videos, die geben einem mehr als jeder noch so millionenschwere Kinofilm:

"Was ist wichtig im Leben? Menschen aus Magdeburg und der Welt erzählen aus ihrer eigenen Sicht was ihnen wichtig im Leben erscheint. Ein Projekt der Urbanpiraten und lichtempfindlich."





Via Stylespion


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