Nach nun über 2 Monaten mit meinem geliebten HTC Magic konnte ich so einiges an Erfahrung sammeln, wenn es um Geschwindigkeit und Produktivität geht.
Einer der Hauptvorteile der Android-Plattform ist auch gleichzeitig ein Nachteil: Die Fähigkeit zum Multitasking. Man kann beliebig mehrere Programme parallel laufen lassen und somit gleichzeitig Musik hören, im ICQ online sein und im Internet surfen. Leider wird bei Smartphones noch sehr sparsam mit Hardware umgegangen und so stößt das System schnell an seine Grenzen, sei es mit Speicher, aber auch mit CPU Leistung. Und das bedeutet: stocken und ein träges System.
Ich hab viel versucht, diesem Problem zu entgegnen, und möchte euch dran teilhaben lassen:
Zuerst einmal der Homescreen: Man kann verschiedene Alternativen verwenden, aber auch auf den original Homescreen setzen. Meine Erfahrung ist, dass die schnellsten Homescreens der originale, Advanced Homescreen und dxTop sind. Alle anderen verwenden viel Schnickschnack und machen so das System träge.
Ein wichtiger, nicht zu unterschätzender Fakt sind auch Widgets. Man darf nicht vergessen, dass jedes Widget ein laufendes Programm bedeutet. Da sollte man sich wirklich überlegen, welche Widgets man zwingend benötigt. Bei mir ist das calWidget, BatteryWidget, Brightness Level und Wifi OnOff. Je weniger, desto besser. Vor meinen Optimierungen hatte ich noch die Uhr, Wetter und Last.FM Widgets aktiv, und seit die aus sind, ist die Performance merklich gestiegen.
Der Android Market ist natürlich sehr verlockend und so wandern viele Programme auf das Handy. Auch dies ist ein fataler Fehler: Das System wird mit jedem Programm langsamer. Leider ist das aber größtenteils ein Fehler der Programmierer. Sehr viele Programme laufen nämlich als Service oder werden direkt beim Systemstart gestartet. Wenn man keinen Taskmanager verwendet, dann ist das System bereits nach dem Start extrem zäh. Also auch hier: weniger ist mehr. Schaut euch eure installierten Programme mal an und überlegt, was ihr wirklch benötigt.
Trotz allem verwende ich einen Taskmanager und fahre damit eigentlich ganz gut. Viele Programme beenden sich nicht richtig bzw. haben erst gar keine Beenden-Funktion. Hier kann man leider nur mit einem Taskmanager eingreifen. Auch hier bemerkt man die Wirkung relativ stark.
Der letzte Punkt dieser Liste: GoogleMail. Von Anfang an habe ich mein Postfach stark mit Labels unterteilt und jede Mail archiviert. Ein großer Fehler, da GoogleMail die ganze Zeit im Hintergrund läuft und mit immer mehr Mails kämpfen muss. Also habe ich mir angewöhnt, immer nur die Mails des aktuellen Monats zu behalten.
Fazit: Die Tips sind jetzt vielleicht nicht sehr spektakulär, aber sie wirken. Bevor ich mein Handy richtig entrümpelt hatte, wurde mein Homescreen bei fast jeder Betätigung der Hometaste neu geladen, was ca. 10-20 Sekunden Wartezeit bedeutete. Nach den Optimierungen passiert das überhaupt nicht mehr. Das ganze System fühlt sich viel flotter an und reagiert einfach schneller. Wie sind eure Erfahrungen? Habt ihr weitere Tips? Ich freue mich über jeden Kommentar...
Android ist immer weiter im kommen und somit werden auch die verfügbaren Apps immer mehr. Ich hab hier mal eine kleine Liste meiner persönlichen Favoriten zusammengestellt:
Tools:
- Profile (Audio-Profile anlegen und schnell zwischen ihnen wechseln, z.B. "Lautlos" oder "Draußen".)
- ShopSavvy (Barcodes scannen und anschließend Preisvergleich im Netz starten)
- Vodafone Quickcheck (schneller Einblick in den aktuellen Stand der Telefonrechnung und der Freiminuten, -sms, -mms
- ReaderScope (Client für GoogleReader)
- jjReader (Ebookreader, der auch mit einfachen TXT-Dateien klarkommt)
- Car Mode (aktiviert automatisch bei jedem Telefonat den Freisprechmodus, wenn es gestartet wird)
- TaskControl (Task-Manager zum beenden noch geöffneter Programme
- Handcent SMS (bessere Software für SMS mit Popup bei eingehenden MMS und SMS)
- AppManager (Verwaltung der installierten Programme, u.A. mit einer Batch-De-Installations Funktion)
- ES File Explorer (Dateimanager)
- FahrplanDE (Unterwegs Bahnverbindungen raussuchen)
- Munich Transit Map (MVV Streckennetz als scrollbares Bild)
- Net Counter (misst den verursachten Datentraffic über Wlan und Funk)
- Phonealyzr (Statistiken über das Telefonverhalten erstellen)
- SaveMMS (Bilder aus MMS speichern)
- Klicktel (Online Auskunft, Rückwärtssuche und gelbe Seiten in einem)
Media:
- Shazam (Handy ans Radio halten und es erkennt die Musik, die gerade läuft)
- Programm Manager (Fernsehzeitung von T-Mobile)
- nswPlayer (gute Alternative für den Android Media Player)
- Ringdroid (MP3 schneiden und daraus einen Klingelton erstellen)
- StreamFurious (Streaming Audio Player, z.B. für M3U Streams)
- Youtube Downloader (Youtube Videos direkt aufs Handy laden)
- i Music (Musik mit dem Handy suchen und direkt runterladen. Achtung, Grauzone!)
Navi:
- Radalert (Blitzerwarner)
- Trafficdroid (Staumelder)
Widget:
- Last.fm (direkter Zugriff auf Last.fm)
- Battery Widget (Akku-Status mit Prozentanzeige)
- CalWidget (viel besseres Kalender-Widget, zeigt mehrere Termine)
- Brightness Level (die Helligkeit des Displays direkt auf dem Homescreen einstellen)
- Wifi OnOff (Wlan direkt auf dem Homescreen an- und ausschalten)
Web:
- Steel (alternativer Webbrowser)
- Twidroid (Twitter Client)
- Babbler Lite (Facebook Client, besser als der von Facebook selbst)
- VZ-Netzwerke (Client für StudiVZ, MeinVZ und SchülerVZ)
- Skype (für den Skype Chat)
- mAnalytics (DER Client für Google Analytics Auswertungen direkt auf dem Handy)
Fazit: Ich hoffe, dass ich euch die eine oder andere Perle aufzeigen konnte. Über Tips für weitere Programme bin ich natürlich immer dankbar!
Normalerweise kommentiere ich Updates von Programmen nicht per Blog-Post, aber das neueste Update des Android Webbrowsers "Steel" ist dann doch eine Meldung wert!
Das Update wurde bereits per Mail angekündigt und soeben von mir eingespielt. Auf den ersten Blick hatte sich irgendwie gar nichts geändert. Also rief ich erstmal die Bookmarks auf und schon fiel mir das neue Design auf. Die Programmoberfläche ist nun in dunklem Grau gehalten und noch mehr auf Minimalismus getrimmt.
Der Ladebalken wurde durch einen dynamischen Halbkreis innerhalb der "Aktivierungskugel" ersetzt, was sehr gut aussieht und wieder etwas mehr Platz schafft. Die Instant-Gui, die erscheint, wenn man länger auf eine Stelle "klickt", wurde komplett dezimiert: Verharrt man auf einem Link, erscheinen nur Zoom-In und Zoom-Out sowie ein "Link"-Button, der ein weiteres Menü zum Kopieren und Versenden des Links öffnet. Verharrt man auf einer anderen Stelle, sind nur die beiden Zoom-Buttons sichtbar.
Aber das Allerbeste ist: Geschwindigkeit. Selten habe ich einen derartigen Geschwindigkeitsboost nach einem Update erlebt. "Steel" flutscht nun so richtig. Die Seiten werden flott aufgebaut und auch mehrere Fenster stellen nun kein Problem mehr dar. Vor dem Update konnte man letzteres eigentlich vergessen, denn dann wurde der Speicher des Telefons nur so gefressen und irgendwann blieb alles stehen.
Einzig Multitouch ist auch bei "Steel" noch nicht angekommen. Wie ich aber gelesen habe, soll spätestens Android 2.0 aka "Eclaire" Multitouch für alle Android-Geräte bringen. Es bleibt also weiterhin spannend.
Fazit: "Steel" ist und bleibt vorerst DER Browser für die Android-Plattform. Und er ist ein wichtiger Baustein, um es mit dem Iphone-OS aufzunehmen bzw. eine sinnvolle Alternative zu bieten.
Man muss schon sagen, dass Vodafone sich Mühe gibt. Und nein, die haben keine eigene Spielkonsole herausgebracht. Seit die Kampagne "Es ist deine Zeit" ins Leben gerufen wurde, kommen immer mehr Services von Vodafone hinzu, die sich vor allem mit der Verbindung zu Social Networks beschäftigen. Lief das Ganze anfangs etwas lahm an, muss ich zugeben, wird es nun langsam immer besser.
Den Beginn machte man mit dem Einstieg in das Android-Betriebssystem und dem Versuch, das mobile Internet populärer zu machen. Dabei muss man sagen, dass Punkt eins relativ erfolgreich war/ist, aber bei Punkt zwei, also in Sachen Tarife, noch immer schwer versagt wurde. Es ist mir noch immer nicht ersichtlich, wie man zum einen die Leute animieren will, das Internet voll ins eigene Leben zu integrieren, auf der anderen Seite aber immer noch auf vollkommen veralteten Tarifmodellen beharrt. Jeder Blick auf meine Rechnung tut weh, auch die Hälfte wäre sicher noch kein Minusgeschäft für Vodafone und co.
Aber gut, darum soll es ja gar nicht gehen. Schritt drei der Kampagne ist nun die komplette Integration des social Internets in das Handy. Zuerst passiert das mit 2 exklusiven neuen Handy-Modellen von Samsung, nämlich dem Vodafone 360 H1 und dem Vodafone 360 M1. Leider wird hier wieder auf irgendwelche obskuren, minder-funktionalen Betriebssysteme gesetzt, die statisch installiert werden und dann nicht mehr großartig veränderbar sind. Warum muss man in Zeiten von wirklich guten mobilen Systemen noch auf solche altbackenen Techniken setzen? Das wirkt auf mich irgendwie inkonsequent.
Richtig traurig stimmt mich allerdings, dass man das, zumindest meiner Meinung nach, Flaggschiff Android bei Vodafone 360 bisher komplett außer Acht gelassen hat. Kaum eine Plattform würde sich für diese wirklich tollen Applikationen besser eignen, zumal sich die Geräte bisher schon sehr gut verkauft haben und somit eine breite Nutzerbasis vorhanden ist.
Doch was genau macht Vodafone 360 eigentlich? Tja, letztendlich ist es eine Mischung aus Neuentwicklung und Mash-Up. Zum einen wird an bekannte Netzwerke wie Facebook oder Twitter angedockt, hinzu kommt das von Google und Android bekannte Online-Telefonbuch mit vollständigem Sync zwischen PC und Handy sowie die Kombination aus all dem. Das bedeutet: Ändert z.B. jemand in Facebook seine Telefonnummer, "merkt" das unser intelligentes Telefonbuch auf dem Handy und aktualisiert diesen Eintrag. Schreibt jemand einen Tweet oder eine Facebook Nachricht und verwendet dabei GPS, werden seine Nachrichten bei mir auf einer Karte mit dem zugehörigen Standort angezeigt.
Zusätzlich kann man sich genausogut an seinem PC bei Vodafone 360 einloggen und da auf seine Daten zugreifen. Man sieht da sein Telefonbuch, und wenn man einen Kontakt auswählt, werden neben seinen Daten auch die Konversationen wie Emails, Tweets, SMS und co. mit dieser Person aggregiert angezeigt.
Wie gesagt, das ist im Prinzip nicht mehr als eine Kopie oder Mash-Up von Vorhandenem, aber die Verknüpfung ist schon ziemlich genial. Denn zur Zeit hab ich das Problem, dass ich 3 Android-Apps für meine sozialen Tätigkeiten im Netz verwende: Twitter, Facebook und MeinVZ. Ich frage mich immer wieder, warum bisher keiner drauf gekommen ist, die drei in eine App zu packen. Vodafone 360 macht genau das. Und deswegen nervt es mich umso mehr, dass man Android einfach ignoriert.
Fazit: Auch die Großen scheinen etwas dazuzulernen. Wie gut Vodafone dabei bleibt, wird nur die Zeit zeigen können. Die ersten Schritte sehen zumindest schon einmal vielversprechend aus. Viel spannender für mich ist allerdings, inwieweit sich die Gesamtstrategie ausweiten wird, bzw. was uns da noch von Vodafone erwartet. Allerdings sehe ich im Bereich "Tarife" weiterhin schwarz...
Über Last.FM brauche ich glaub ich nicht viel zu sagen. Für alle, die gar nichts damit anfangen können: Last.FM ist ein persönliches Online Radio, welches versucht, den Geschmack des Benutzers zu erkennen und ihm so neue Musik empfiehlt bzw. zeigt.
Da so ein Dienst nur so viel Wert ist, wie er universell einsetzbar ist, haben die Macher auch an mobile Varianten gedacht. Und nutzen einen riesen Vorteil der Android-Plattform: Multitasking. Man kann den Player nämlich wunderbar im Hintergrund laufen lassen und z.B. im Internet surfen oder seine Emails lesen.
Der Client an sich ist schön einfach gehalten und auf das wesentliche Beschränkt. Man hat Zugriff auf seine Playlist, die zuletzt gespielten Stations, kann eine neue Station starten und kann sein Profil einsehen.
Richtig gelungen ist das zugehörige Widget für den Android Homescreen. Mittels der Play-Taste kann man eine neue Station starten, per Skip zum nächsten Track springen und mittels Herz oder durchgestrichenem Kreis einen Track lieben oder "hassen". So kann man bequem auf dem "Desktop" auf alle wichtigen Funktionen zugreifen, ohne immer zwingend im Programm abhängen zu müssen.
Fazit: Für mobiles Musik-Streaming ist Last.FM derzeit meine erste Wahl. Einfacher und vielseitiger gehts derzeit kaum auf der Android Plattform. Und das Beste ist: Last.FM ist kostenlos! Also, ab in den Market und downloaden...
Kommen wir zum ersten Artikel der Reihe "Android Market Perlen":
Der original Browser des Android Systems ist schon ganz ok. Er basiert wie Apples Safari auf Webkit und bietet somit ein ähnliches Surf-Verhalten. Leider haben die Google Programmierer einen großen Fehler gemacht: Die Belegung der Menü-Taste. Für so ziemlich jede Aktion muss man diese betätigen. Das ist irgendwie komisch, da man auf einem Touchscreen arbeitet, aber gleichzeitig mit realen Tasten hantiert.
Und hier kommt "Steel" ins Spiel. Der Browser ist eine abgeänderte Version des original Android-Browsers, die zur Bedienung komplett auf den Touchscreen setzt. Wird der Browser gestartet, empfängt er den Benutzer entweder mit einer festgelegten Startseite, oder einfach einer weißen Fläche.
In der rechten unteren Ecke fällt ein Viertel eines Kreises auf. Berührt man dieses, erscheint die eigentliche Gui des Browsers. Man kann die Vor- und Zurück-Taste betätigen, ein neues Fenster öffnen, die Favoriten aufrufen oder eine neue URL eingeben. Das URL-Feld dient auch gleichzeitig als Google-Suchmaske. Gibt man ein Wort ein und drückt auf das Lupen-Symbol, wird daraus automatisch eine Google-Suchanfrage generiert. Um den eingegebenen Text als URL zu behandeln, muss man die Enter-Taste auf der Tastatur verwenden. Das ist zwar beim ersten mal etwas gewöhnungsbedürftig, aber dann gehts eigentlich ganz leicht.
Zusätzlich zu diesem Menü bietet Steel auch noch eine Instant-Gui: Indem man den Finger einfach irgendwo mitten auf einer Seite auf dem Touchscreen belässt, erscheint ein halbtransparenter Halbkreis mit Optionen zum Zoomen und der "Ziel speichern" Option. Das geniale am Zoom ist, dass nicht das Design gezoomt wird, sondern die Schrift. Wird herein oder heraus gezoomt, ändert der Browser die Schriftgröße, passt aber den Textblock immer an die Fensterbreite an. D.h., man kann Texte in jeder Schriftgröße trotzdem einfach lesen, ohne horizontal hin und her scrollen zu müssen.
Fazit: Steel rockt! Ich hab den original Browser gleich verbannt, weil mir die Alternative alles bietet, was ich brauche. Der Browser ist kostenlos und meiner Meinung nach die beste Möglichkeit, auf einem Android-Gerät im Internet zu Surfen.
Dieser Artikel dient als Einleitung für eine Reihe von Artikeln über einzelne Android-Applikationen:
Seit bereits knapp 2 Monaten bin ich nun stolzer Besitzer eines Android Handys, nämlich dem HTC Magic von Vodafone. Ich habe den Kauf keinesfalls bereut, es ist genau das Gerät, welches ich wollte. Man merkt zwar an einigen Stellen, dass Google noch neu auf dem Gebiet ist, aber mit jedem Update gehts bergauf. Ganz im Gegensatz zu Apple, die nun mit dem neuen Iphone 3GS werben müssen, dass man nun Copy&Paste machen kann. Also mit der Werbung haben sie sich selbst lächerlich gemacht. Aber gut, zurück zum Thema...
Genauso wie Apple, (bald) Microsoft, Nokia und Palm bietet Android einen zentralen Marktplatz für Applikationen, seien sie nun gratis oder Bezahlversionen. Dieser Schritt auf mobilen Systemen war einfach unumgänglich, ist es doch das Hauptproblem vieler Benutzer, dass sie gar nicht wissen, was man mit bestimmten Handys so anstellen kann. Mittels einer zentralen Programmdatenbank kann man kinderleicht neue Programme installieren und auch wieder entfernen. Und somit das volle Potential aus einer Plattform rausholen.
Und für die Entwickler hat es den Vorteil, direkt am Kunden zu sein. Vorher war es sehr schwer, sein Programm bekannt zu machen, es auf das Handy des Kunden zu bekommen und anschließend noch irgendein Feedback zu erhalten. Eigentlich unmöglich.
Das zur Einleitung. Wie oben genannt nutze ich Android und somit auch den Android Market. Wie beim Iphone gibts viele sinnlose bzw. einfach nur Müll-Applikationen, aber auch echte Must-Have-Apps. Die Kunst ist es dabei, die wirklich guten Perlen zu finden. Der Market ist grundsätzlich in Spiele und Applikationen getrennt. Innerhalb dieser beiden gibt es verschiedene Unterkategorien. Man kann entweder alles anzeigen lassen, oder die Inhalte auf die jeweilige Kategorie beschränken. Ist man dann in der Programmauflistung, kann man die Liste entweder nach Beliebtheit oder Aktualität sortieren.
Jeder Benutzer hat die Möglichkeit, installierte Programme zu bewerten (1-5 Sterne). Diese Bewertung hat Auswirkung auf die Position in der Beliebtheitsliste. Zusätzlich kann man auch je Programm einen Kommentar abgeben, um anderen Benutzern Empfehlungen zu geben, oder auf Schrottprogramme hinzuweisen. Meine Erfahrung ist jedoch, dass die Meinungen stark auseinander gehen. Daher sollte man Applikationen, die schlechte Kommentare haben, trotzdem einmal testen. Hat ein Programm jedoch generell nur einen Stern, ist es meistens wirklich schlecht.
Man merkt auch, dass bewährte Praktiken aus der Softwarewelt auf die mobilen Systeme übertragen werden. So gibt es zu fast jedem nicht-gratis Programm meist eine Trial-Version, die entweder Werbefinanziert, zeitlich oder im Umfang begrenzt ist. Das variiert jedoch von Programm zu Programm und muss immer selbst herausgefunden werden. Die Entwickler weisen aber in den meisten Fällen selbst auf die Unterschiede in den Programmbeschreibungen hin.
Wirklich angenehm ist der Aufnahme-Prozess neuer Applikationen. Wartet man etwa bei Apple mindestens 2 Wochen, ist eine Android-Applikation unverzüglich im Market gelistet. Man muss aber ehrlicherweise zugeben, dass teilweise die Qualität der Programme darunter leidet.
Meine Kenntnisse auf dem Gebiet Android werden von Tag zu Tag besser. Samstag hab ich nun endlich die erste App in den Android Market gebracht: WhoisDroid. Nichts spektakuläres, aber immerhin. Ich hab derzeit noch 4 andere Tools in der Pipeline, WhoisDroid war einfach das erste, welches fertig war.
Der nächste Anwärter ist ein "Spiegel Online" Client für Android, der noch ein bisschen Feintuning benötigt. Sobald die App fertig ist, arbeite ich am Reader für das Online Archiv der Wirtschaftszeitung "Brand Eins" weiter. Leider ist es derzeit vom Handy aus sehr schwer, auf das Archiv zuzugreifen. Das soll der Reader verinfachen, indem er eine Artikelliste präsentiert und nach einem Klick darauf den jeweiligen Artikel anzeigt.
Die Apps sind derzeit noch Lernprojekte, aber ich versuche mich mit jeder neuen zu steigern. Die Android Plattform ist auf jeden Fall sehr vielversprechend. Ich behalte auch noch im Hinterkopf, hier endlich ein paar Tutorials zum Thema zu posten...
Merke: Lass nie den Twitterclient und den Newsreader im Hintergrund weiterlaufen. Dann hält der Akku auch mal 2 Tage lang ;)