Man muss schon sagen, dass Vodafone sich Mühe gibt. Und nein, die haben keine eigene Spielkonsole herausgebracht. Seit die Kampagne "Es ist deine Zeit" ins Leben gerufen wurde, kommen immer mehr Services von Vodafone hinzu, die sich vor allem mit der Verbindung zu Social Networks beschäftigen. Lief das Ganze anfangs etwas lahm an, muss ich zugeben, wird es nun langsam immer besser.
Den Beginn machte man mit dem Einstieg in das Android-Betriebssystem und dem Versuch, das mobile Internet populärer zu machen. Dabei muss man sagen, dass Punkt eins relativ erfolgreich war/ist, aber bei Punkt zwei, also in Sachen Tarife, noch immer schwer versagt wurde. Es ist mir noch immer nicht ersichtlich, wie man zum einen die Leute animieren will, das Internet voll ins eigene Leben zu integrieren, auf der anderen Seite aber immer noch auf vollkommen veralteten Tarifmodellen beharrt. Jeder Blick auf meine Rechnung tut weh, auch die Hälfte wäre sicher noch kein Minusgeschäft für Vodafone und co.
Aber gut, darum soll es ja gar nicht gehen. Schritt drei der Kampagne ist nun die komplette Integration des social Internets in das Handy. Zuerst passiert das mit 2 exklusiven neuen Handy-Modellen von Samsung, nämlich dem Vodafone 360 H1 und dem Vodafone 360 M1. Leider wird hier wieder auf irgendwelche obskuren, minder-funktionalen Betriebssysteme gesetzt, die statisch installiert werden und dann nicht mehr großartig veränderbar sind. Warum muss man in Zeiten von wirklich guten mobilen Systemen noch auf solche altbackenen Techniken setzen? Das wirkt auf mich irgendwie inkonsequent.
Richtig traurig stimmt mich allerdings, dass man das, zumindest meiner Meinung nach, Flaggschiff Android bei Vodafone 360 bisher komplett außer Acht gelassen hat. Kaum eine Plattform würde sich für diese wirklich tollen Applikationen besser eignen, zumal sich die Geräte bisher schon sehr gut verkauft haben und somit eine breite Nutzerbasis vorhanden ist.
Doch was genau macht Vodafone 360 eigentlich? Tja, letztendlich ist es eine Mischung aus Neuentwicklung und Mash-Up. Zum einen wird an bekannte Netzwerke wie Facebook oder Twitter angedockt, hinzu kommt das von Google und Android bekannte Online-Telefonbuch mit vollständigem Sync zwischen PC und Handy sowie die Kombination aus all dem. Das bedeutet: Ändert z.B. jemand in Facebook seine Telefonnummer, "merkt" das unser intelligentes Telefonbuch auf dem Handy und aktualisiert diesen Eintrag. Schreibt jemand einen Tweet oder eine Facebook Nachricht und verwendet dabei GPS, werden seine Nachrichten bei mir auf einer Karte mit dem zugehörigen Standort angezeigt.
Zusätzlich kann man sich genausogut an seinem PC bei Vodafone 360 einloggen und da auf seine Daten zugreifen. Man sieht da sein Telefonbuch, und wenn man einen Kontakt auswählt, werden neben seinen Daten auch die Konversationen wie Emails, Tweets, SMS und co. mit dieser Person aggregiert angezeigt.
Wie gesagt, das ist im Prinzip nicht mehr als eine Kopie oder Mash-Up von Vorhandenem, aber die Verknüpfung ist schon ziemlich genial. Denn zur Zeit hab ich das Problem, dass ich 3 Android-Apps für meine sozialen Tätigkeiten im Netz verwende: Twitter, Facebook und MeinVZ. Ich frage mich immer wieder, warum bisher keiner drauf gekommen ist, die drei in eine App zu packen. Vodafone 360 macht genau das. Und deswegen nervt es mich umso mehr, dass man Android einfach ignoriert.
Fazit: Auch die Großen scheinen etwas dazuzulernen. Wie gut Vodafone dabei bleibt, wird nur die Zeit zeigen können. Die ersten Schritte sehen zumindest schon einmal vielversprechend aus. Viel spannender für mich ist allerdings, inwieweit sich die Gesamtstrategie ausweiten wird, bzw. was uns da noch von Vodafone erwartet. Allerdings sehe ich im Bereich "Tarife" weiterhin schwarz...
Neben meiner Programmiertätigkeiten bin ich ja auch für die Administration und Hardware im Unternehmen zuständig. Das beinhaltet natürlich auch Bestellungen. Und da platz mir fast der Kragen...
Es war mir bisher nicht möglich, in über 5 Onlineshops ganz einfach per Kreditkarte, geschweige denn auf Rechnung zu bestellen. Mal sind die zu dämlich, unsere Kreditkarte zu überprüfen, mal erscheinen wir einer Rechnung nicht würdig usw. Das ist doch echt nicht zu fassen. Wollen die nichts verkaufen oder was soll das?
Ich kann diese Vorgehensweise in keinster Weise nachvollziehen. Ich mein, ich tätige da keine 50€ Einkäufe, es lohnt sich also schon bisschen für die Shops. Aber scheinbar laufen die Geschäfte so gut, dass man auf ein paar Sales verzichten kann.
Ich muss echt sagen, dass ich beim nächsten Shop Stammkunde werde, bei dem es Reibungslos geht....
Habt ihr Ähnliches erlebt? Oder bin ich der Einzige, dem es so geht?
Über Last.FM brauche ich glaub ich nicht viel zu sagen. Für alle, die gar nichts damit anfangen können: Last.FM ist ein persönliches Online Radio, welches versucht, den Geschmack des Benutzers zu erkennen und ihm so neue Musik empfiehlt bzw. zeigt.
Da so ein Dienst nur so viel Wert ist, wie er universell einsetzbar ist, haben die Macher auch an mobile Varianten gedacht. Und nutzen einen riesen Vorteil der Android-Plattform: Multitasking. Man kann den Player nämlich wunderbar im Hintergrund laufen lassen und z.B. im Internet surfen oder seine Emails lesen.
Der Client an sich ist schön einfach gehalten und auf das wesentliche Beschränkt. Man hat Zugriff auf seine Playlist, die zuletzt gespielten Stations, kann eine neue Station starten und kann sein Profil einsehen.
Richtig gelungen ist das zugehörige Widget für den Android Homescreen. Mittels der Play-Taste kann man eine neue Station starten, per Skip zum nächsten Track springen und mittels Herz oder durchgestrichenem Kreis einen Track lieben oder "hassen". So kann man bequem auf dem "Desktop" auf alle wichtigen Funktionen zugreifen, ohne immer zwingend im Programm abhängen zu müssen.
Fazit: Für mobiles Musik-Streaming ist Last.FM derzeit meine erste Wahl. Einfacher und vielseitiger gehts derzeit kaum auf der Android Plattform. Und das Beste ist: Last.FM ist kostenlos! Also, ab in den Market und downloaden...
Wie die Zeit vergeht. Nun leben wir schon über 3 Jahre hier in Bayern, haben so einige Höhen und Tiefen erlebt und nun geht es stramm zum nächsten Schritt. Wir ziehen zum 2. Mal um.
Der erste Umzug fand anlässlich des Antritts der Ausbildung statt, nun sind wir beide mit guten Jobs versorgt und haben unsere Traumwohnung gesucht und gefunden. Wenn alles glatt geht, dann beziehen wir ab November ganze 120qm und können uns da so richtig austoben. Ich bekomme endlich mein eigenes Büro und muss nicht, so wie jetzt, alles was Technik ist im Schlafzimmer lagern. Und vor allem haben wir dann endlich genug Platz, um auch mal etwas mehr Besuch zu beherbergen...
Die Wohnungssuche an sich ist schon echt nicht ohne. Zuerst die passenden Wohnungen im Internet suchen, dann noch auf die horrenden Maklergebühren achten und zum Schluss muss dann auch die Wohnung noch so aussehen, wie auf den Bildern im Netz. Nun ja, so richtig hat das bisher erst bei der jetzt passenden Wohnung gepasst. Mal hatte man nen Ausblick direkt auf ein Lagerhaus, mal war die Wohnung selbst bei Sonnenschein relativ finster und beim nächsten mal trafen wir dann auf eine Wohnung, die gefühlte 10 Jahre benutzt weitergegeben wurde.
Naja, soweit ist jetzt erstmal alles in Sack und Tüten. Ich bin gespannt, wie es wird....
Mittlerweile hab ich mich gut in der neuen Firma eingelebt und kämpfe mich durch die vorhandenen PHP-Codezeilen. Unglücklicherweise ist das nicht alles, was zu tun ist und so wird die Pipeline immer länger und länger.
Um da etwas Entspannung da rein zu bekommen, brauchen wir weitere Mitarbeiter. Im Speziellen geht es um eine Stelle als Webdesigner für HTML und CSS sowie allgemeine Photoshop Tätigkeiten. Eigentlich bin ich für diese Tätigkeiten zuständig, aber die Entwicklungsarbeiten sind ziemlich zeitintensiv und so brauchen wir Verstärkung.
Es geht dabei um ein bezahltes halbjähriges Praktikum mit evtl. anschließender Übernahme in eine Festanstellung. Wer Interesse hat, einfach bei mir oder direkt bei deal united melden und es kann alles weitere besprochen werden.
Links:
deal united GmbH
Stellenausschreibung
Was für eine Woche: Ich hab endlich meine Eos wieder, aber leider nur repariert. Die bei Media Markt hatten mir irgendwie Hoffnung gemacht, dass ich gleich ne neue bekomme. Aber die Leute bei Canon haben sehr sauber gearbeitet und die ganze Cam nochmal gereinigt. Sieht aus wie neu.
Und der 2. große Punkt: Alle benötigten Unterlagen sind da, und so haben wir die neue Wohnung zu 99% sicher. Jetzt muss nur noch der Mietvertrag unterschrieben werden, dann können wir alles weitere regeln. Ich bin super aufgeregt, denn wenn alles klappt, dann stehen uns demnächst riesige 120qm zur Verfügung.
Nach dem vielen Pech, was wir dieses Jahr hatten, muss ich sagen, dass ich sehe, dass es bergauf geht. Angefangen mit der neuen Arbeitsstelle, dann unsere Hochzeit und nun die neue Wohnung. Hoffen wir mal, das es so weiter geht....
Und wieder einmal war ich heute bei Media Markt vorstellig. Natürlich war meine Kamera nicht da. Canon braucht irgendein Ersatzteil und das war nicht auf Lager. Angeblich wurde ihnen nun ein Ultimatum bis Samstag gestellt. Wenn die bis dann mit der Reparatur nicht fertig sind, gibts angeblich Geld zurück. Natürlich will ich das nicht, sondern einfach meine Kamera wieder. Naja, mal schauen, was sich bis Samstag tut...
Kommen wir zum ersten Artikel der Reihe "Android Market Perlen":
Der original Browser des Android Systems ist schon ganz ok. Er basiert wie Apples Safari auf Webkit und bietet somit ein ähnliches Surf-Verhalten. Leider haben die Google Programmierer einen großen Fehler gemacht: Die Belegung der Menü-Taste. Für so ziemlich jede Aktion muss man diese betätigen. Das ist irgendwie komisch, da man auf einem Touchscreen arbeitet, aber gleichzeitig mit realen Tasten hantiert.
Und hier kommt "Steel" ins Spiel. Der Browser ist eine abgeänderte Version des original Android-Browsers, die zur Bedienung komplett auf den Touchscreen setzt. Wird der Browser gestartet, empfängt er den Benutzer entweder mit einer festgelegten Startseite, oder einfach einer weißen Fläche.
In der rechten unteren Ecke fällt ein Viertel eines Kreises auf. Berührt man dieses, erscheint die eigentliche Gui des Browsers. Man kann die Vor- und Zurück-Taste betätigen, ein neues Fenster öffnen, die Favoriten aufrufen oder eine neue URL eingeben. Das URL-Feld dient auch gleichzeitig als Google-Suchmaske. Gibt man ein Wort ein und drückt auf das Lupen-Symbol, wird daraus automatisch eine Google-Suchanfrage generiert. Um den eingegebenen Text als URL zu behandeln, muss man die Enter-Taste auf der Tastatur verwenden. Das ist zwar beim ersten mal etwas gewöhnungsbedürftig, aber dann gehts eigentlich ganz leicht.
Zusätzlich zu diesem Menü bietet Steel auch noch eine Instant-Gui: Indem man den Finger einfach irgendwo mitten auf einer Seite auf dem Touchscreen belässt, erscheint ein halbtransparenter Halbkreis mit Optionen zum Zoomen und der "Ziel speichern" Option. Das geniale am Zoom ist, dass nicht das Design gezoomt wird, sondern die Schrift. Wird herein oder heraus gezoomt, ändert der Browser die Schriftgröße, passt aber den Textblock immer an die Fensterbreite an. D.h., man kann Texte in jeder Schriftgröße trotzdem einfach lesen, ohne horizontal hin und her scrollen zu müssen.
Fazit: Steel rockt! Ich hab den original Browser gleich verbannt, weil mir die Alternative alles bietet, was ich brauche. Der Browser ist kostenlos und meiner Meinung nach die beste Möglichkeit, auf einem Android-Gerät im Internet zu Surfen.
Dieser Artikel dient als Einleitung für eine Reihe von Artikeln über einzelne Android-Applikationen:
Seit bereits knapp 2 Monaten bin ich nun stolzer Besitzer eines Android Handys, nämlich dem HTC Magic von Vodafone. Ich habe den Kauf keinesfalls bereut, es ist genau das Gerät, welches ich wollte. Man merkt zwar an einigen Stellen, dass Google noch neu auf dem Gebiet ist, aber mit jedem Update gehts bergauf. Ganz im Gegensatz zu Apple, die nun mit dem neuen Iphone 3GS werben müssen, dass man nun Copy&Paste machen kann. Also mit der Werbung haben sie sich selbst lächerlich gemacht. Aber gut, zurück zum Thema...
Genauso wie Apple, (bald) Microsoft, Nokia und Palm bietet Android einen zentralen Marktplatz für Applikationen, seien sie nun gratis oder Bezahlversionen. Dieser Schritt auf mobilen Systemen war einfach unumgänglich, ist es doch das Hauptproblem vieler Benutzer, dass sie gar nicht wissen, was man mit bestimmten Handys so anstellen kann. Mittels einer zentralen Programmdatenbank kann man kinderleicht neue Programme installieren und auch wieder entfernen. Und somit das volle Potential aus einer Plattform rausholen.
Und für die Entwickler hat es den Vorteil, direkt am Kunden zu sein. Vorher war es sehr schwer, sein Programm bekannt zu machen, es auf das Handy des Kunden zu bekommen und anschließend noch irgendein Feedback zu erhalten. Eigentlich unmöglich.
Das zur Einleitung. Wie oben genannt nutze ich Android und somit auch den Android Market. Wie beim Iphone gibts viele sinnlose bzw. einfach nur Müll-Applikationen, aber auch echte Must-Have-Apps. Die Kunst ist es dabei, die wirklich guten Perlen zu finden. Der Market ist grundsätzlich in Spiele und Applikationen getrennt. Innerhalb dieser beiden gibt es verschiedene Unterkategorien. Man kann entweder alles anzeigen lassen, oder die Inhalte auf die jeweilige Kategorie beschränken. Ist man dann in der Programmauflistung, kann man die Liste entweder nach Beliebtheit oder Aktualität sortieren.
Jeder Benutzer hat die Möglichkeit, installierte Programme zu bewerten (1-5 Sterne). Diese Bewertung hat Auswirkung auf die Position in der Beliebtheitsliste. Zusätzlich kann man auch je Programm einen Kommentar abgeben, um anderen Benutzern Empfehlungen zu geben, oder auf Schrottprogramme hinzuweisen. Meine Erfahrung ist jedoch, dass die Meinungen stark auseinander gehen. Daher sollte man Applikationen, die schlechte Kommentare haben, trotzdem einmal testen. Hat ein Programm jedoch generell nur einen Stern, ist es meistens wirklich schlecht.
Man merkt auch, dass bewährte Praktiken aus der Softwarewelt auf die mobilen Systeme übertragen werden. So gibt es zu fast jedem nicht-gratis Programm meist eine Trial-Version, die entweder Werbefinanziert, zeitlich oder im Umfang begrenzt ist. Das variiert jedoch von Programm zu Programm und muss immer selbst herausgefunden werden. Die Entwickler weisen aber in den meisten Fällen selbst auf die Unterschiede in den Programmbeschreibungen hin.
Wirklich angenehm ist der Aufnahme-Prozess neuer Applikationen. Wartet man etwa bei Apple mindestens 2 Wochen, ist eine Android-Applikation unverzüglich im Market gelistet. Man muss aber ehrlicherweise zugeben, dass teilweise die Qualität der Programme darunter leidet.